16. November 2012
Aus der Satellitentechnik ins zerstörte Atomkraftwerk:
Japanische Unternehmen konstruieren derzeit eine spezielle Kamera, die Radioaktivität sichtbar machen soll. Ausgangspunkt ist eine Technologie, die derzeit auf einem japanischen Forschungssatelliten im Einsatz ist. Ziel der Raumfahrtagentur Jaxa und des Kooperationspartners Mitsubishi ist es, bis Februar ein tragbares Gerät auf den Markt zu bringen.
Die Kamera soll bei den Aufräumarbeiten nach dem Atomunfall von Fukushima dabei helfen, hochradioaktiv verseuchte Stellen schnell und aus sicherer Distanz zu erkennen. Die Kosten werden voraussichtlich bei umgerechnet mehreren hunderttausend Euro pro Gerät liegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)