16. November 2012
Mal unsichtbar zu sein, gehört zu den Kindheitsträumen.
Beim Versteckspiel wird daraus fast Realität: Viele kleine Kinder halten sich die Augen zu, um nicht entdeckt zu werden.
"Zeit online" berichtet über eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge mit Zweieinhalb- bis Vierjährigen. Dort kam heraus: Die Kinder spielen die Unsichtbarkeit nicht nur, sie glauben auch an sie. In einem Experiment wurde ihnen eine undurchsichtige Brille aufgezogen. Fast alle der getesteten Kinder waren überzeugt, dass sie nicht zu sehen waren. Auf die Frage, ob man denn ihren Kopf sehen könne, antworteten die meisten Kinder aber trotzdem mit "Ja".
Für Kinder sind offensichtlich also die Augen maßgeblich. Auch erst bei direktem Blickkontakt sagten die Kinder, dass sie wahrgenommen wurden.
Warum genau Kinder die spezielle Vorstellung von Unsichtbarkeit haben, ist noch nicht geklärt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)