16. November 2012
Schon der Neandertaler lag vermutlich auf Kreta in der Sonne.
Denn die Mittelmeerinseln könnten viel früher besiedelt worden sein als angenommen. Bislang sind Anthropologen davon ausgegangen, dass erst die Menschen der Jungsteinzeit vor 9.000 Jahren zu einer Fahrt übers offene Meer in der Lage waren.
Der US-Forscher Alan Simmons berichtet nun im Fachmagazin "Science", dass auf Kreta Faustkeile und andere Werkzeuge gefunden wurden. Sie könnten bis zu 170.000 Jahre alt sein. Wenn diese Berechnungen richtig sind, dann wäre die Insel von Neandertalern oder einer anderen frühen Menschenform besiedelt gewesen.
Auch auf Zypern und auf anderen Inseln hatten die Forscher sehr alte Gegenstände von Menschen entdeckt.
Hier geht es zur Seite des Forschers: Alan Simmons
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)