16. November 2012
Das Stromnetz der Vereinigten Staaten ist veraltet und anfällig für Störungen.
Das hat die US-Regierung jetzt auch schriftlich, mit einem Zusatz: Das Netz ist einer Studie zufolge auch kaum gesichert gegen terroristische Anschläge. Die Untersuchung dazu stammt aus dem Jahr 2007. Sie wurde aber erst in dieser Woche freigegeben, nachdem der Verfassungsschutz sie ausführlich geprüft hatte. Experten halten die Studie nach wie vor für aktuell.
Darin steht, dass viele wichtige Knotenpunkte des weit verzweigten Netzes nicht gesichert sind. Ein Anschlag könne mehr Schaden anrichten als Hurrikan Sandy. Wenn große Gebiete über Wochen ohne Strom seien, ginge der wirtschaftliche Schaden in die Milliarden.
Die Gefahr durch Cyber-Attacken hat Fachleuten zufolge im Vergleich zu 2007 noch zugenommen. Im "New Scientist" fordern sie, dass Software dringend auf den neuesten Stand gebracht und Passwörter überprüft werden müssten. Auch mobile Notfall-Transformatoren seien für die USA eine notwendige Anschaffung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)