19. November 2012
Von der deutschen Bundeskanzlerin kam vergangene Woche ein "Nein": An ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine sei zurzeit nicht zu denken.
Die Kopernikus-Gruppe, eine Expertenrunde aus Deutschland und Polen, ist optimistischer und kann sich die Ukraine durchaus als EU-Partner vorstellen. Sie fordert, stärker auf die dortige Zivilbevölkerung zu bauen. Denn die pro-europäische Einstellung der jüngeren Generation nehme weiter zu. Vor allem sollten auch ukrainische Unternehmen für die europäische Idee gewonnen werden. Man müsse den Unternehmern vermitteln, dass ein Assoziierungsabkommen ihnen direkte Vorteile bieten könne.
Als Zeitpunkt für eine mögliche Unterzeichnung des Abkommens schlägt die Kopernikus-Gruppe den EU-Gipfel der östlichen Partner vor, der in einem Jahr stattfindet. Bei diesem Gipfel sollen Armenien, Aserbaidschan, Georgien, die Republik Moldau, die Ukraine und Weißrussland näher an die EU herangeführt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)