19. November 2012

Kein Geld für den Mond: Harte Verhandlungen um die Zukunft der europäischen Raumfahrt

Millionen Jugendliche in Europa sind ohne Perspektive und wir fliegen ins All - geht das in Ordnung?

Dieser Frage muss sich die Europäische Weltraumorganisation, ESA, angesichts der europäischen Dauerkrise stellen. Ab morgen treffen sich die Minister der 20 ESA-Staaten in Neapel, um zu beraten, wie es in den kommenden Jahren mit der Raumfahrt weitergeht. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, könnten die Verhandlungen schwierig werden - da viele Länder hochverschuldet sind. Einer der Knackpunkte ist die Internationale Raumstation ISS. Die ESA hat ihren internationalen Partnern versprochen, sich bis mindestens 2020 an der ISS zu beteiligen. Doch mittlerweile tun sich unter anderem Italien und Spanien schwer, ihren Anteil beizusteuern. Zu wenig Geld - aus diesem Grund wird beim Esa-Teffen wohl auch das Lieblings-Projekt der Deutschen beerdigt: Eine unbemannte Landung am Südpol des Mondes.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)