19. November 2012
Forscher warnen vor sinkenden Grundwasserspiegeln.
Schuld sei die intensive Landwirtschaft weltweit, schreiben Umweltphysiker aus Heidelberg im Fachjournal "Nature Geoscience". Das Problem: Absinkendes Grundwasser lasse den Meeresspiegel steigen. Und es gefährde die künftige Produktion von Lebensmitteln. Die Forscher stützen sich unter anderem auf Satellitenaufnahmen.
Besonders ernst sei die Lage in trockenen Gegenden mit intensiver Landwirtschaft, etwa in Teilen von Indien, China oder den USA. In diesen Regionen müssten die Grundwasservorräte dringend geschützt werden. Technische Lösungen haben bisher nicht funktioniert. So hatte man beispielsweise an vielen Orten versucht, Wasser aus feuchteren Regionen zuzuleiten. Die Forscher schlagen vor, zum Beispiel den Strom für die Pumpen der Bauern zu rationieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)