19. November 2012
Entpört euch!
So lautet der Aufruf des Wirtschaftswissenschaftlers und Generalsekretärs des Deutschen Caritas-Verbands, Georg Cremer. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt er: Die Debatte um den Sozialstaat ist von Zerrbildern geprägt.
Auf der einen Seite stehen die Sozialverbände, die behaupten: Der Neoliberalismus setzte sich durch. Deshalb werde der Sozialstaat kontinuierlich abgebaut. Die Gegenseite behauptet laut Cremer, der Sozialstaat hat sich der Gleichheit verschrieben und erstickt deshalb die Freiheit.
Cremer fordert eine rationalere und konstruktivere Debatte. Sie könnte die Solidaritätspotentiale in der Mitte der Gesellschaft festigen. Das sei wichtig, denn: Nur mit dem Einverständnis der Mitte, könne den Menschen am Rande der Gesellschaft geholfen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)