19. November 2012
Die Papierzeitung stirbt nicht, sie wird zur Vinyl-Schallplatte.
So die optimistische Prognose des Medienforschers Lutz Hachmeisters in der "Taz". Die gedruckte Zeitung müsse jedoch einen publizistischen Mehrwert haben. Nur so mache sie sich unentbehrlich. Hachmeister verweist auf die SZ, FAZ und einige Regionalblätter, die hätten trotz der Internet-Konkurrenz gute Auflagenzahlen.
Dass die Frankfurter Rundschau Insolvenz angemeldet hat, ist nach Ansicht des Medienforschers Folge einer versäumten Erneuerung. Zwar seien das kleine Format und das App-Angebot sehr modern. Doch schon seit längerem hafte der FR das Image des biederen, sozialdemokratischen Hausblattes an. Als Mitspieler im wahrnehmbaren Pressemarkt, sei die FR seit längerem tot.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)