19. November 2012
Wasserstoff könnte ein vielversprechender Stpeicher für erneuerbare Energien sein.
Das Problem ist allderdings: Im Moment wird er meist hergestellt, indem man Kohlenwasserstoffe aufspaltet und das setzt große Mengen CO2 frei - soviel, dass ein Speichern von Strom in Wasserstoff die Einsparung durch die klimafreundlichen Energien zunichte machen würde.
Eine andere Möglichkeit, Wasserstoff zu produzieren, ist die Elektrolyse. Dafür braucht man allerdings Platin - das ist seltener als Gold und sehr teuer. Ein Zusammenschluss aus Atomenergieforschern und Wissenschaftlern, die sich mit erneuerbaren Energien beschäftigen, melden in diesem Bereich einen Erfolg. Die Forscher aus Grenoble haben nach eigenen Angaben eine Möglichkeit gefunden, die Elektrolyse mithilfe von Kobalt durchzuführen. Sie experimentierten dabei mit Nanopartikeln des Elements und konnten dabei Wasserstoff erzeugen - angeblich deutlich effizienter als mit dem Edelmetall Platin und damit auch günstiger.
Die Forscher hoffen, die Elektrolyse so interessanter für die industrielle Herstellung von Wasserstoff zu machen und diesen damit zum sinnvollen Speicher für erneuerbare Energien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)