19. November 2012

Philip Roth: Monat der letzten Dinge

Nachdem Autor Philip Roth angekündigt hat, keinen Roman mehr zu schreiben, hat er jetzt auch sein letztes Interview gegeben.

Im Gespräch mit der "New York Times" nannte er die Gründe für das selbstgewählte Ende seiner Autoren-Karriere. So sei Schreiben vor allem frustrierend. Es sei ähnlich wie beim Baseball: Man versage zwei Drittel der Zeit. Er habe es satt, fünf Seiten am Tag zu schreiben, um sie anschließend wegzuschmeißen. Ganz still werde es um ihn aber nicht. Zum einen liefert Roth seinem Biographen weiter Material für eine Veröffentlichung. Zum anderen entwicklt er gemeinsam mit der achtjährigen Tochter einer Ex-Freundin eine Novelle per Email.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)