20. November 2012

Gegen Hassprediger: US-Militär betreibt in Afrika eigene News-Seiten

Videos von Anschlägen und Anleitungen zum Bau von Bomben - Islamisten wie die Al Shabab in Somalia nutzen das Internet, um ihre Propaganda zu verbreiten.

Dem setzt das US-Militär in Afrika jetzt Internetangebote entgegen - nach eigenen Angaben als gemäßigte Stimme im Vergleich zu den zahlreichen Websites von gewalttätigen Extremisten. Der somalische Journalistenverband bezeichnete beispielsweise das Nachrichtenangebot "Sabahi" als "etwas völlig Neues".

Das US-Militär macht kräftig Werbung für seine Internetangebote für Afrika, zum Beispiel im Video-Portal YouTube. Neue Leser kommen nur langsam hinzu, pro Tag klicken 4.000 Leser "Sabahi" an.

Ein weiteres Internet-Angebot richtet sich an die Menschen im Norden von Afrika. Diese Seite konzentriert sich auf Libyen, Algerien, Marokko und Mauretanien. In der Region sind unter anderem Extremisten aktiv, die in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida stehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)