20. November 2012

Tierschützer erheben Vorwürfe gegen Produzenten der "Hobbit"-Filme

Schlechter könnte die Presse so kurz vor der Premiere kaum sein.

Wenige Tage bevor in Neuseeland die erste Folge der "Hobbit"-Trilogie anläuft, erhebt die Tierschutzorganisation PETA schwere Vorwürfe gegen die Produzenten. 27 an dem Film beteiligte Tiere seien im Laufe der Dreharbeiten vernachlässigt worden und gestorben. Die amerikanische Organisation appelliert deshalb an alle Kinofans, die "Hobbit"-Filme zu boykottieren.

Die Produzenten der Trilogie wiesen die Vorwürfe zurück. Kein einziges Tier sei auf dem Set gestorben. Eine Schutzorganisation habe die Dreharbeiten begleitet. Die Vorwürfe stammten von ehemaligen Tierpflegern, die entlassen wurden.

Die erste Folge der "Hobbit"-Trilogie feiert nächste Woche in Wellington Weltpremiere. Der Dreiteiler nach dem Roman von John R. R. Tolkien wurde in Neuseeland gedreht - für umgerechnet 390 Millionen Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)