20. November 2012

Neuer Aids-Fonds-Chef: "Null-Toleranz gegen Korruption"

"Null-Toleranz gegen Korruption" - das verspricht der neue Chef des Aids-Fonds, Mark Dybul.

Der US-Amerikaner wurde in der vergangenen Woche zum Exekutivdirektor gewählt. Seine Amtszeit beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria beginnt offiziell im Februar. Die Institution hatte 2010 mehrere Fälle von Korruption festgestellt. Etwa 34 Millionen Dollar waren in mehreren Ländern Afrikas veruntreut oder anders eingesetzt worden als vorgesehen. Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst sagte Dybul, dass Korruptionsfälle immer wieder auftreten könnten. Der Globale Fonds habe aber schon weitreichende Reformen eingeleitet. Es geht zum Beispiel darum, wie Geld an die Empfängerländer vergeben wird.

Die Organisation finanziert unter anderem die Medikamente für mehr als drei Millionen Aids-Kranke in Entwicklungsländern. Das Geld dafür kommt von Regierungen, Unternehmen und Stiftungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)