21. November 2012
Bei der in knapp drei Wochen stattfindenen japanischen Unterhauswahl erwarten Forscher einen Rechtsruck.
In der Zeitschrift "GIGA-Focus" beschreiben sie die derzeitige Situation in Japan. Das Land kämpft demnach mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise und der Nuklearkatastrophe nach dem Erdbeben und dem Tsunami. Außerdem seien die Außenbeziehungen zu China, Südkorea und den USA sehr angespannt. Auch deshalb wird den Forschern zufolge vermutlich bei der kommenden Unterhauswahl keine Partei eine alleinige Mehrheit erringen können.
Zudem spielten die wieder aufgeflammten territorialen Dispute mit China und Südkorea Politikern in die Hände, die eine Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung befürworten.
Die letzten drei Jahren waren in Japan geprägt von Führungskrisen und häufigen Kabinettsumbildungen. Der amtierende Ministerpräsident Yoshihiko Noda ist bereits der sechste Regierungschef Japans in sechs Jahren.
http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/gf_asien_1210.pdf
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)