21. November 2012
Wir dürfen die Böden nicht vergessen!
Es ist ein Appell, den der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer und der Ressourcen-Ökonom Jes Weigelt formulieren - wenige Tage vor der Weltklimakonferenz in Doha.
In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schreiben sie, seit 1960 habe sich das verfügbare Ackerland mehr als halbiert. Der Grund: Erosion, Versalzung und Bebauung. In Europa werde jedes Jahr die Fläche Berlins in Siedlungsgebiet umgewandelt.
Sei ein Boden erst einmal zerstört, brauche er Generationen, um sich zu regenerieren. Bis eine fruchtbare Schicht von wenigen Zentimetern entstanden sei, dauere es etwa fünfhundert Jahre.
Der Zustand der Böden sei aber entscheidend für den Kampf gegen Hunger und Klimawandel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)