21. November 2012

Historische Werke aus Syrien werden illegal im Ausland verkauft

Als vor Wochen der Große Basar in Aleppo ausbrannte, war die Bestürzung groß.

Der Markt in der syrischen Handelsstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe - seit Jahrhunderten wurden dort Gewürze, Seife und Seide verkauft. Nun warnt die UNESCO erneut. Wie die türkische Zeitung "Zaman" berichtet, sind zahlreiche Museen beschädigt. Eins sei komplett zerstört. Die UNESCO berichtet, dass zalreiche historische Werke außer Landes geschmuggelt worden seien. Sie würden nun auf illegalen Märkten im Libanon, in Frankreich, im Iran und in der Türkei zum Kauf angeboten.

Die UNESCO will den Raubbau an der syrischen Kultur stoppen und sich im Januar mit Vertretern der Nachbarländer treffen.

Der Artikel in der [türkischen Zeitung 'Zaman': http://www.zaman.com.tr/son-dakika/savasi-firsat-bilip-suriyenin-tarihi-eserlerini-talan-ediyorlar/2018530.html]

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)