21. November 2012

Verdrängung macht krank - aber anders als gedacht

Gefühle dauerhaft zu verdrängen, macht tatsächlich krank.

Aber anders, als Sigmund Freud schon Ende des 19. Jahrhunderts vermutete. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Jena. Sie haben Freuds These systematisch überprüft, indem sie sämtliche weltweit verfügbaren Ergebnisse zu dem Thema auswerteten.

So fanden sie nach eigenen Angaben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dauerhafter Verdrängung und erhöhtem Blutdruck. Chronischer Bluthochdruck wiederum könne zu Herzerkrankungen, Nieren- oder Augenschäden führen, so die Forscher. Belege dafür, dass verdrängte Gefühle andere Leiden wie Krebs auslösen können, fanden die Forscher dagegen nicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)