22. November 2012
Gefiederte Dinosaurier waren schlechte Bodenstarter.
Das liest ein internationales Forscherteam aus Fossilien ab. Im Fachmagazin Current Biology heißt es, die Flügel des Urvogels Archaeopteryx und seines Vorgängers Anchiornis seien doch eher - naja, urzeitlich. Heutige Vögel haben ein Federkleid mit gestaffelten Schichten aus unterschiedlich langen Federn. Indem sie sie spreizen oder schräg stellen, können sie komplexe Manöver fliegen. Archaeopteryx, der vor rund 150 Millionen Jahren lebte, hatte stattdessen gleich lange, sehr dünne Federn. Einer der Studienautoren vergleicht sie mit denen eines heutigen Pinguins.
Die Forscher schließen daraus, dass die Flugdinosaurier Probleme beim langsamen Fliegen und beim Starten vom Boden aus hatten. Das spreche dafür, dass die ersten Flieger von Bäumen aus durch die Luft glitten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)