22. November 2012
Jammern hilft nichts, klare Absprachen schon.
Erreichbarkeits-Stress ist häufig selbstgemacht. Das legt eine Studie nahe, die Psychologen für das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erstellt haben.
Befragt wurden 430 Beschäftige. Mehr als zwei Drittel gaben an, auf Dienstreisen oder im Außendienst, oft oder immer erreichbar zu sein. 40 Prozent erklärten, sie würden auch in der Freizeit berufliche Anrufe und Mails beantworten.
Als Grund nannten die meisten: Der Vorgesetzte erwarte das. Eine ausdrückliche Anweisung, erreichbar zu sein, hatten aber die Wenigsten bekommen.
Um Stress zu vermeiden, rät die Studienautorin, mit dem Chef genau abzusprechen, wann man erreichbar sein soll.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)