22. November 2012

Kölner spenden kaum für ihr Stadtarchiv

Im März 2009 versanken in Köln tausende wertvolle Dokumente - nicht nur Historiker, auch Bürger waren geschockt.

Doch heute, dreineinhalb Jahre später, ist davon offenbar wenig geblieben - zumindest wenig Wille, zu helfen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hatte sich die Stiftung Stadtgedächtnis vorgenommen, für die Restaurierung der Akten monatlich eine Million Euro zu sammeln. Zusammengekommen seien im Jahr 2012 bis jetzt nicht mehr als 50.000 Euro.

Wie die SZ schreibt, ist lange, wohl zu lange, darüber nachgedacht worden, wie man die Hilfe organisieren kann. In Weimar habe es nach dem Brand der Anna-Amalia-Bibltiothek eine große Spendengala gegeben - nicht so in Köln. Hier war die Stadt stark in die Kritik geraten, da dass Archiv beim Bau eines U-Bahn-Tunnels eingestürzt war.

Die Restaurierung der Archivakten wird noch Jahrzehnte dauern und soll insgesamt bis zu 400 Millionen Euro kosten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)