23. November 2012
In Griechenland warnen Wissenschaftler vor der Rückkehr der Malaria.
Mehrere Forscher forderten die Regierung in Athen auf, dringend die Bekämpfung von Mücken als Überträger der Krankheit und die Beobachtung infizierter Menschen zu verbessern. Bisher gebe es kein abgestimmtes Handeln. Der Ausbruch der Malaria in den südgriechischen Regionen Takonia und Ost-Attika sei besorgniserregend.
Die Schuldenkrise hat auch Auswirkungen auf das griechische Gesundheitssystem, es wurden massiv Ausgaben in diesem Bereich gekürzt. Experten fürchten deshalb, dass arme Menschen sowie Arbeits- und Obdachlose nicht die erforderliche Behandlung bekommen.
An der Malaria sterben jedes Jahr weltweit Millionen Menschen. Die meisten der im vorigen Jahr erkannten Erkrankungen wurden von Reisenden aus Afrika und Asien eingeschleppt. Doch mittlerweile haben sich nach Angaben der Behörden eigene Mückenpopulationen gebildet, die als Überträger auftreten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)