23. November 2012
Dank einer neuen Technik sollen auch Wochen nach dem Tod noch Fingerabdrücke von Leichen genommen werden können.
Selbst verweste Leichen könnten mit dem Verfahren noch identifiziert werden. Wie das Landeskriminalamt NRW mitteilt, wird den Toten eine Flüssigkeit in den Unterarm gespritzt. Dadurch würden die Fingerkuppen wieder in Form gebracht.
Bei stark verwesten Leichen war das laut der Behörde bislang nur schwer möglich. Außerdem sei es kostengünstiger und dauere nur 30 Minuten. Entwickelt wurde der neue Ansatz von der Uniklinik Düsseldorf, dem Landeskriminalamt NRW und einem Frankfurter Bestatter. Die Technik habe bereits einen zweijährigen Test erfolgreich bestanden.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/58451/2369240/lka-nrw-die-rechtsmedizin-am-universitaetsklinikum-duesseldorf-und-das-landeskriminalamt-nrw
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)