26. November 2012
Wenn es um ihre Kinder geht, sind deutsche Eltern etwas verspannt.
Zumindest im Vergleich zu schwedischen Eltern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von "Bild der Frau" durchgeführt hat. So glauben 46 Prozent der Deutschen, dass ein Kleinkind leidet, wenn es nicht bei seiner Mutter ist. In Schweden sei man dagegen überzeugt, dass Kinder davon profitierten früh in eine Kita zu gehen.
Bei den Themen Bildung und Leistungsbereitschaft der Kinder fühlen sich der Analyse zufolge zwei Drittel der deutschen Eltern persönlich verantwortlich. In dem skandinavischen Land sind es weniger als ein Drittel. Nicht, dass sich die schwedischen Eltern dafür nicht interessieren, aber für diese Aufgaben ist dort der Staat zuständig.
Für die Analyse wurden rund 2.800 Menschen in Deutschland und Schweden befragt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)