27. November 2012

China handelt in der Arktis diplomatisch

Sie ist eine wahre Schatzkammer unterm Eis.

Die Antarktis mit ihren riesigen Öl- und Gasreseven sowie Vorkommen von Kupfer, Zink und Gold. Das weckt Begehrlichkeiten - auch in China. Doch eine Angst vor aggressiven Territorialansprüchen Pekings ist unbegründet - so die Aussage des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri. In einem aktuellen Report stellen die Autoren fest: China möchte als aufstrebende Wirtschaftsmacht auch in der Arktis mitreden. Die Führung handele jedoch durchaus diplomatisch und werde die Rechte der arktischen Staaten nicht anfechten. Die Wissenschaftler führen zur Unterstützung ihrer These einige Projekte an, in denen China etwa mit Grönland zusammenarbeitet. Das zeige, wie Peking seine Politik mehr auf den Klimawandel und Schiffsrouten, als auf Ausbeutung der Ressourcen fokussiere.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)