27. November 2012

Forscher vermuten Zusammenhang zwischen Autismus und Luftverschmutzung

Eine hohe Luftverschmutzung könnte das Autismusrisiko erhöhen.

Das legt eine eine US-amerikanische Studie nahe. Demnach entwickelten Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft einer stärkeren Luftverschmutzung ausgesetzt waren, mit einer bis zu dreimal so hohen Wahrscheinlichkeit Autismus wie Neugeborene, deren Mütter saubere Luft eingeatmet hatten. Allerdings ist es laut Forschern noch nicht absolut sicher, dass die Luftverschmutzung für die Autismus-Erkrankung verantwortlich ist. Es könne auch sein, dass ein anderer Faktor, der mit dem Leben in einem Gebiet mit schlechter Luft einhergehe, die Erkrankung hervorrufe. Aus biologischer Sicht erscheine der Zusammenhang von Luftverschmutzung und Autismus aber logisch, schreiben die Forscher in einem Fachmagazin ("Archives of General Psychiatry"/doi: 10.1001/jamapsychiatry.2013.266). So könnten sowohl Feinstaubpartikel als auch Stickoxide die Gehirnentwicklung beeinflussen.

Autismus ist eine Entwicklungsstörung. Betroffene haben Schwierigkeiten, mit anderen zu kommunizieren und bauen kaum soziale Beziehugnen auf.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)