27. November 2012

Klimaökonom Edenhofer fordert weltweite Steuer auf Treibhausgase

Wir wissen alle um die Folgen des Klimawandels.

Und trotzdem pusten wir weiter enorme Mengen CO2 in die Atmosphäre. Zurückzuführen ist das laut Ottmar Edenhöfer vor allem auf die Energieträger Kohle und Öl. Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" fordert der Chef-Ökonom des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung deshalb eine Kohlendioxid-Steuer. Kohle und Öl seien die Energieträger des 21. Jahrhunderts schlechthin. Deshalb müssten beide Rohstoffe verteuert werden. Dies geschehe bereits durch den Emissionhandel. Eine zusätzliche Besteuerung habe außerdem den Vorteil, dass sie die Staatskassen aufbessere, so Edenhöfer. Vor allem für Schwellenländer könne mit der CO2-Steuer zum Beispiel die nachhaltige Stadtentwicklung finanziert werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)