27. November 2012
Wenn aus Spiel ernst wird, dann kann das manchmal auch sehr nützlich sein.
Wie die BBC berichtet, werden die Vereinten Nationen mit den Erfindern des Open-World-Spiels "Minecraft" zusammenarbeiten. In dem Spiel kann jeder User an einer 3-D-Landschaft mitbauen. Dafür bekommt der Spieler Würfel aus unterschiedlichem Material, die er nach Belieben zusammensetzen oder in Einzelteile zerlegen kann. Die Vereinten Nationen wollen diese Möglichkeit nutzen, um Menschen an 300 verschiedenen Orten weltweit am Umbau ihrer direkten Umgebung zu beteiligen. Los geht es mit einem Spielplatz in einem Slum am Rand von Nairobi. Die "Minecraft"-Mitarbeiter werden den umgestalteten Platz Online stellen, so dass die Kenianer ihn sich in 3-D anschauen und schon einmal virtuell spazieren gehen können. Laut der UN-Organisatoren sei die Methode von Vorteil, weil sich einerseits in dem Open-World-Spiel Umgebungen ganz einfach bauen ließen. Zum anderen komme man so mit der Jugend vor Ort ins Gespräch und könne gemeinsam entscheiden, wie die Orte zukünftig aussehen sollen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)