27. November 2012
Bis zu 2.000 Euro kostet der Périgord-Trüffel pro Kilo, er gehört damit zu den kostbarsten Delikatessen.
Der Preis ist auch deshalb so hoch, weil die Trüffelernte in den traditionellen Anbaugebieten in Spanien, Frankreich und Italien rückläufig ist. Woran das liegt, das haben Schweizer Forscher jetzt untersucht. Wie sie in einem Fachmagazin ("Nature Climate Change") schreiben, verglichen sie die Erntemengen der letzten vier Jahrzehnte mit meteorologischen Aufzeichnungen dieser Jahre. Ergebnis: Trockene und heiße Sommer wirkten sich negativ auf die Trüffelproduktion aus.
Für die Zukunft prognostizieren die Forscher, dass sich die Trüffel-Anbaugebiete weiter gen Norden verschieben. Denn der Klimawandel werde im Mittelmeerraum auch künftig häufiger trockene und heiße Sommer bringen. Diese Prognose deckt sich mit neuesten Erkenntnissen aus der Schweiz und Süddeutschland. Dort wurden demnach unerwartet häufig Burgunder-Trüffel gefunden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)