28. November 2012
Brause statt Bordeaux: In Frankreich sinkt der Weinkonsum.
Laut einer vom Landwirtschaftsministerium vorgestellten Studie tranken 2010 nur noch 17 Prozent der Franzosen regelmäßig Wein. Vor sieben Jahren waren es demnach noch vier Prozentpunkte mehr. Auch die Menge des getrunkenen Weines habe abgenommen. 2010 habe der Pro-Kopf-Verbrauch bei 57 Litern gelegen, 1965 sei es noch fast das Dreifache gewesen.
Grund ist nach Angaben der Studienleiterin zum einen die Wirtschaftskrise. In deren Folge würden die Franzosen weniger teure Produkte kaufen. Zum anderen werde die französische Gesellschaft sensibler für die gesundheitsschädigende Wirkung von Alkohol. Wein zum Essen gebe es bei vielen Franzosen deshalb nur noch am Wochenende - ansonsten werde Limonade getrunken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)