28. November 2012

Religiöse Diskriminierung in Indonesien

Um die Religionsfreiheit in Indonesien ist es schlecht bestellt.

Zu diesem Ergebnis kommt das Hamburger GIGA-Institut für Globale und Regionale Studien. In einem Bericht heißt es, unter der aktuellen Regierung von Susilo Bambang Yudhoyono hätten die Übergriffe auf religiöse Minderheiten fortlaufend zugenommen. Teile der sunnitischen Bevölkerung treiben die Diskriminierung anderer Glaubensrichtungen demnach gezielt voran. Die Regierung verhalte sich teils passiv, teils provoziere sie die religiösen Konflikte.

Laut Bericht leiden derzeit vor allem Christen, muslimische Minderheiten, Buddhisten und Anhänger staatlich nicht anerkannter Religionen unter den Repressionen. Damit sich das ändere, müssten erst neue Gesetze geschaffen werden, die religiöse Diskriminierung verhinderten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)