28. November 2012

Geschwisterzank macht krank

Futterneid und Machtkämpfe - viele kennen die ewige Rivalität mit dem Bruder oder der Schwester.

Erziehungswissenschaftler der Universität Pennsylvania warnen, dass dieser Zwist dauerhaft negative Folgen hat.

Die Forscher haben ein Programm entwickelt, um die Beziehung von Geschwisterkindern zu verbessern. Sie luden mehr als 170 Geschwisterpaare zu Nachmittagskursen ein. Dort gab es Rollenspiele, Diskussionen und Bastelkurse. Die Kinder sollten lernen, sich nicht als Rivalen, sondern als Team zu begreifen.

Nach dem Programm, so die Wissenschaftler in ihrer Studie, zeigten die Kinder mehr Selbstbewusstsein, seien besser in der Schule gewesen und hätten seltener schlechte Stimmung gehabt. Das wirke sich auch im Erwachsenenalter noch aus. Eine gute Geschwisterbeziehung sei langfristig gut für die körperliche und mentale Gesundheit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)