28. November 2012

Gericht: AP muss weiter an dapd liefern

Erst Mitte November hat die Nachrichtenagentur dapd Insolvenz angemeldet - nun muss sie sich vor Gericht mit Geschäftspartnern auseinandersetzen.

Per einstweiliger Verfügung entschied ein Gericht in New York, dass die Partneragentur Associated Press, kurz AP, vorerst weiterhin mit dapd zusammenarbeiten muss. Bis zu einem endgültigen Beschluss habe die dapd Zugriff auf das AP-Material. AP hatte mit Verweis auf den Insolvenzantrag der dapd Mitte November die Zusammenarbeit aufgekündigt und eine Kooperation mit der Konkurrenz, der Deutschen Presse-Agentur bekannt gegeben. Laut Angaben beider Seiten ist der Richterspruch aber nicht auf die Kündigung an sich bezogen. Ob diese rechtens ist, wird erst Mitte Dezember geklärt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)