28. November 2012

Studenten: Immer mehr nehmen Psychopharmaka

Kraftklub singt - "Nie, nie, nie, nie wieder Ritalin".

Die Realität sieht offenbar etwas anders aus. Unter Studenten und jungen Berufstätigen ist der Konsum von Psychopharmaka einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Bei Studenten gab es es nach den Zahlen der Techniker Krankenkasse bei Antidepressiva zwischen 2006 und 2010 ein Plus von 40 Prozent.

Bei jedem fünften Studenten und jungem Berufsanfänger unter 35 sei in dem Zeitraum mindestens eine psychische Störung im Jahr festgestellt worden.

Gründe für den gestiegenen Psychopharmaka-Konsum nannte die Krankenkasse nicht. Sie verwies aber auf eine Umfrage aus NRW, wonach sich viele Studenten gestresst fühlen - durch den Prüfungsdruck in den neuen Studienmodellen, Zeitnot und finanzielle Sorgen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)