29. November 2012
Diese Ernährungsweise gilt als Garant für ein langes, gesundes Leben: Essen, wie die Menschen am Mittelmeer: Viel Fisch, Gemüse, Olivenöl und ein kleines Glas Rotwein.
Ein Forscherteam des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie hat jetzt herausgefunden, dass die frühen Sizilianer kaum Fisch gegessen haben, sondern stattdessen Landtiere bevorzugten.
Die Wissenschaftler untersuchten Skelettfunde aus einer Höhle auf der italienischen Insel Favignana vor der Westküste Siziliens. Wie sie im Fachmagazin "PLOS ONE" schreiben, analysierten sie die chemische Zusammensetzung der menschlichen Überreste. Ergebnis: Als die ersten Menschen vor 19.000 bis 26.000 Jahren die Gegend besiedelten, behielten sie ihre bis dahin traditionelle Lebensweise als Jäger und Sammler bei. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie so wenige waren, dass sie auf die Nahrung aus dem Meer nicht angewiesen waren und deshalb auch erstmal keine Technologien für den Fischfang entwickeln mussten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)