29. November 2012
Amore braucht keinen Trauschein, sagen sich offenbar viele Italiener.
Die Statistikbehörde des Landes meldet, dass die Italiener immer seltener, immer später und immer häufiger ohne kirchliche Zeremonie heiraten. Den Angaben zufolge hat es im vergangenen Jahr rund 205.000 Eheschließungen gegeben. Das seien rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Wenn es zum Ja-Wort kam, waren die Männer im Schnitt 34, die Frauen 31 Jahre alt. Damit seien Braut und Bräutigam im Schnitt sieben Jahre älter als Mitte der 70er Jahre.
Besonderes auffällig ist der Rückgang der kirchlichen Trauungen. 2011 waren 125.000, 24 Prozent weniger als vor vier Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)