30. November 2012
Das Internet geht in Syrien nicht mehr, jetzt soll das Telefon helfen.
Google und Twitter haben nach einem Bericht des Portals "Heise" einen Dienst wieder angeschaltet, mit dem Sprachnachrichten im Netz gespeichert werden können. Links zu speak2tweet können dann über Twitter verbreitet und abgehört werden.
Der Dienst hatte schon den Aktivisten in Ägypten bei den Massenprotesten Anfang vergangenen Jahres geholfen. Allerdings funktionieren in Syrien im Moment auch die Telefon- und Handynetze nur eingeschränkt - für die Sprachnachrichten müssen die Nutzer Telefonummern in der Türkei, Griechenland oder Italien anrufen.
Das Internet ist in Syrien seit gestern Mittag nicht mehr zu erreichen. Die Regierung in Damaskus streitet ab, es zu blockieren. Sie beschuldigt ihre Gegner, die Netze angegriffen und lahmgelegt zu haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)