30. November 2012

Neues Modell will erklären, wie Monde entstehen

Die Erde hat nur einen Mond - Gasriesen wie Jupiter oder Saturn haben über 60.

Warum es so viel mehr sind, erklären französische Wissenschaftler sich mit einem neuen Modell. Sie glauben, dass die großen Planeten sich ihre Monde nicht zufällig eingefangen haben. Die Monde seien stattdessen durch Eis und Staub entstanden, das in einem Ring um die Planeten herumkreist.

In der Nähe der Planeten könnten sich die Partikel nicht zusammenballen, weil dessen Anziehungskraft sie immer wieder auseinanderreiße. Je mehr Eis und Staub sich aber im Ring um den Planeten sammle, desto breiter werde er. Ab einer bestimmten Größe wirke die Anziehungskraft des Planeten am äußeren Rand des Rings weniger. Dort könnten dann aus dem Eis und Staub Monde entstehen.

Das Modell wird in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft erklärt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)