1. Dezember 2012
Eigentlich haben diese Mäuse einer Art Down-Syndrom, trotzdem lernen sie offenbar genauso so gut wie ihre gesunden Artgenossen.
Die Forscher machen dafür zwei Bestandteile von Proteinen verantwortlich, die sie den Mäusemüttern verabreicht hatten. Ihre Babys hatten ein Chromosom zu viel, wie es auch beim menschlichen Down-Syndrom der Fall ist. Als die Mäusebabys ausgewachsen waren, testeten die Wissenschaftler, wie gut sie sich an einen bestimmten Weg erinnern konnten. Das gelang ihnen genauso gut, wie gesunden Mäuse und besser als einer Kontrollgruppe von Mäusen mit doppelten Chromosom, deren Mütter keine Proteinlösung bekommen hatten.
Die Proteine sind für die Übertragung von Signalen in Gehirnzellen verantwortlich.
Die Studie ist im Fachmagazin "PLOS ONE" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)