2. Dezember 2012
Mit einem Tag Verspätung ist eine Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet.
Das teilte die Betreibergesellschaft Arianespace mit. Der Start sollte eigentlich schon in der Nacht zum Samstag erfolgen. Der Countdown musste aber wegen einer nicht näher bezeichneten Anomalie abgebrochen und der Start um 24 Stunden verschoben werden.
Es war der vierte Start einer Sojus von dem Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana. An Bord hatte die Rakete den für zivile und militärische Zwecke gedachten Erdbeobachtungs-Satelliten Pléiades 1B. Der soll mit hoher Auflösung Bilder von der Erde liefern, die dann unter anderem ans französische und spanische Verteidigungsministerium gehen, aber auch an zivile Institutionen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)