3. Dezember 2012

"SZ": Politische und wirtschaftliche Interessen beim Welterbe

Hinter dem Unesco-Welterbe stecken nach 40-jähriger Geschichte längst ganz handfeste Interessen.

Diese These stellt eine Autorin der "Süddeutschen Zeitung" auf. Zum einen gehe es inzwischen auch um Politik - etwa bei der Anerkennung der Geburtskirche von Betlehem als Weltkulturerbestätte oder bei der Aufnahme der Palästinensergebiete als Unesco-Mitglied. Zum anderen sei das Welterbe auch längst ein Wirtschaftsfaktor geworden: So sei das deutsche Nationalkomitee des Internationalen Denkmalrates eigentlich ein neutraler Berater für die Unesco, trommle aber gleichzeitig laut für die Anerkennung von Schloss Neuschwanstein als Weltkulturerbe.

Die Unesco zeichnet Stätten als Weltkultur- oder Weltnaturerbe aus, die für die Menschheit erhalten werden sollen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)