3. Dezember 2012
In der rumänischen Gesellschaft herrscht derzeit eine Hass-Atmosphäre wie im Deutschland der 30er Jahre.
So beschreibt es einer der prominentesten Intellektuellen des Landes in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Horia-Roman Patapievici leitete bis vor Kurzem das Rumänische Kulturinstitut. Im Ausland wurde er für seine Arbeit gelobt - er habe sich um ein weltoffenes Image seines Landes bemüht. In Rumänien sieht das dagegen ganz anders aus. Dort wird er als "Zerstörer der Nationalkultur" verleumdet.
Wie die Zeitung schreibt, sind solche Hetzkampagnen in Rumänien derzeit kein Einzelfall. Auch der Chef der Anti-Korruptions-Behörde und unabhängige Juristen würden diffamiert. Das gehe bis zum medialen Lynchmord.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)