3. Dezember 2012
Weltuntergangs-Fantasien sind ein wichtiger Teil der menschlichen Kultur.
Dieser Ansicht ist der Zukunftsforscher Matthias Horx. Der Nachrichtenagentur dpa sagte er, die Vorstellung des Weltendes sei Teil des Alltagsverständnisses - und auch der Religionen. Zum einen sollten Menschen damit zu einem bestimmten Verhalten gezwungen werden, zum anderen verstärke die Angst den Wunsch, sich mit anderen zu versöhnen.
Der Zukunftsforscher findet übrigens, dass wir vor den falschen Dingen Angst haben: Statt uns vor Kriegen oder Terrorangriffen zu fürchten, sollten wir eher davor Angst haben, durch Rauchen an Lungenkrebs zu sterben. Das sei wesentlich wahrscheinlicher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)