3. Dezember 2012
Die Reform der Deutschen Entwicklungshilfe ist gescheitert.
Diesen Vorwurf richten frühere Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdienstes an Minister Dirk Niebel. Der FDP-Politiker habe strategische Fehler gemacht, heißt es in einem Aufruf, aus dem die Katholische Nachrichtenagentur zitiert. Die 2011 gegründete "Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit" - GIZ - mit ihren 17.000 Mitarbeitern werde mittlerweile wie ein Konzern geführt. Die Initiatoren fordern nun einen Entwicklungsdienst ohne - Zitat - "Erwerbsabsicht", der außer vom Staat auch von Akteuren der Zivilgesellschaft wie Sozialverbänden oder Kirchen getragen werde. Nötig sei auch, den Einsatz von jungen und engagierten Menschen in den Entwicklungsländern zu verbessern. Der Aufruf soll übermorgen anlässlich des "Internationalen Tags der Freiwilligen" veröfftlicht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)