4. Dezember 2012
Weiter Streit um die Gema: Nun bekommen die Veranstalter Unterstützung aus der Politik.
Die Wirtschaftsminister der Bundesländer wollen die zum 1. April anstehende Gema-Tarifreform aussetzen. Die Reform soll die Gebühren für die Musiknutzung neu regeln. Schleswig-Holsteins Ressortchef Reinhard Meyer sagte, die Reform solle so lange nicht in Kraft treten, wie das Schlichtungsverfahren laufe. Meyer zufolge könnten insbesondere auf dem Land viele Veranstaltungen angesichts erheblicher Kostensteigerungen unbezahlbar werden.
Die Gema will die Gebühren künftig pauschal nach Raumgröße und Eintrittspreis erheben. Disko- und Clubbetreiber sehen massive Mehrkosten auf sich zukommen und befürchten das Aus vieler Lokalitäten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)