4. Dezember 2012
Amerikanische Psychiater halten Transsexuelle nicht mehr für "krank".
Die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft hat die Transsexualität aus ihrer Liste der Geistesstörungen gestrichen. Sie bezeichnet sie jetzt als sexuelle Dysphorie, was soviel bedeutet wie Verstimmung. Transsexuelle gehören zwar körperlich eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht an, empfinden sich jedoch als Angehörige des anderen Geschlechts.
Einem Bericht des Onlinemagazins Slate zufolge erlebten Homosexuelle in den USA eine wahre Befreiung, als die Homosexualität 1973 aus der Liste der Geistesstörungen gestrichen wurde.
Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Transsexualität als eine Form der Geschlechtsidentitätsstörung. Dagegen wehren sich Menschenrechtsgruppen, wie der Verein atme-ev.|http://atme-ev.de/]
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)