4. Dezember 2012
Die Mongolische Hauptstadt Ulan Bator ist laut Weltgesundheitsorganisation die zweitdreckigste weltweit.
Das soll sich jetzt ändern. Wie die "New York Times" berichtet, beginnt die mongolische Regierung mit dem Bau von Windkraftanlagen. Bislang bezieht das Land in Mittelasien Strom vor allem aus Kohlekraftwerken. Allerdings wurden diese bereits zu Sowjetzeiten erbaut. Was zur Folge hat, dass nicht nur die Umwelt leidet, sondern auch die Bevölkerung: Atemwegserkrankungen haben in den letzten Jahren um 45 Prozent zugenommen. Vor den Toren der Hauptstadt entsteht jetzt der erste Windpark. 31 Windräder sollen es bis zum nächsten Jahr werden, die dann 5 Prozent des Gesamtstroms in das mongolische Netz speisen können. Laut Betreiber ist die Mongolei ein Land, das sich wirtschaftlich schnell entwickelt. Neue Energiequellen sollen die Basis für das Wachstum des Landes sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)