4. Dezember 2012

Lust auf Alkohol hängt mit den Genen zusammen

Wer beim Alkohol trinken irgendwie nie genug bekommt, der kann jetzt sagen: Meine Gene sind schuld.

Denn Wissenschaftler aus London haben herausgefunden, dass ein bestimmtes Gen unser Trinkverhalten mitbestimmt. Es spielt eine Rolle dabei, wie Alkohol im Gehirn wirkt. Dort setzt er Dopamin frei, was uns glücklich macht und wie eine Belohnung wahrgenommen wird. Wenn das Gen (RASGRF-2) auf eine bestimmte Art verändert ist, dann sind diese Gefühle stärker. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen viel trinken.

Für ihre Studie machten die Forscher vom King's College London erst Tests mit Mäusen. Später untersuchten sie auch über 600 Jungen und beobachteten, wie sich deren Trinkverhalten entwickelte.

Die Studie ist nachzulesen im Fachmagazin "PNAS".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)