4. Dezember 2012

Katalanen und Basken protestieren gegen neue Schulreform

"Die spanische Sprache soll auf allen Stufen des Schulsystems in ausreichendem Umfang unterrichtet werden."

Zumindest wenn es nach dem spanischen Bildungsminister José Ignacio Wert und seiner neuen Schulreform geht. Diese Reform hat nun im Baskenland und in Katalonien Proteste ausgelöst. Das sei der schärfste Angriff auf das Katalanische seit Jahrzehnten, zitiert die Nachrichtenagentur dpa die Regionalregierung. Man werde sich an ein solches Gesetz schlicht und einfach nicht halten. Die Regierung des Baskenlandes kündigte eine Klage vor dem Verfassungsgericht an.

In Katalonien hat die Regionalsprache bislang Vorrang vor dem Spanischen. Im Baskenland können Eltern auswählen, in welcher Sprache ihre Kinder hauptsächlich unterrichtet werden sollen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)