4. Dezember 2012
Dass die Welt am 21. Dezember angeblich untergehen soll, das hat man vielleicht schon gehört. Denn dann endet ein Zyklus des Maya-Kalender.
Dass viele Menschen in Russland die Warnung vor der Apokalypse durchaus ernst nehmen, so dass selbst die Regierung einschreitet, ist neu. Der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow sah sich jetzt genötigt, die Befürchtungen seiner Landsleute zu beschwichtigen. Nachdem in der Kleinstadt Omutninsk die Geschäfte leer gekauft wurden, verkündete der Minister, ihm lägen eindeutige Informationen vor. Demnach werde die Apokalypse nicht entreten. Parlamentarier forderten außerdem die TV-Stationen auf, die Panik nicht weiter durch ihre Berichterstattung anzuheizen. Auch die orthodoxe Kirche meldet sich zu Wort. Der Geistliche Wsewolod Tschaplin sagte, das Ende der Welt werde natürlich kommen und das könne zu jedem beliebigen Moment geschehen. Aber am 21. Dezember sei es noch nicht so weit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)